Einbringen mit Kruke und verteilen


Tragschicht mit leichtem Plattenvibrator verdichten


Deckschicht mit Vibrobalken verdichten


Nachbehandlung


Nachbehandlung


Maschineller Einbau möglich

 

 

--> Verarbeitung von Saibro
--> Materialeinbau
--> Kosten

Die Verarbeitung von Saibro

Belagsaufbau
Das entwickelte Verfahren erlaubt es, Korngrössen ähnlichen Ausmasses mit einem Zementbindemittel mit Zusätzen von gebrannten Kerogenen zu binden. Auf die Beimischung von Feinanteilen im Sinne einer herkömmlichen Siebkurvenverteilung wird verzichtet.

Momentan maschinell herstellbare Belagssorten in grauem Farbton:
Saibro 8R (4/8 mm, Rundkorn, grau)
Saibro 6G (4/8 mm, Splitt, grau)
Saibro 16R (8/16 mm, Rundkorn, grau)
Saibro 11G (8/11 mm, Splitt, grau)

Weitere Spezialprodukte und Farbvarianten auf Anfrage.

Ausschreibungstext

Ausschreibungstext Saibro.pdf (180KB)

Materialeinbau

Allgemeine Bedingungen und Einbauhinweise.pdf (225KB)
Fotoanhang Einbauanleitung.pdf (450KB)

Das Material wird, wie ein Schwarzbelag, in einer oder zwei Schichten von Hand eingebaut: Belagsverteilung auf die geforderte Einbaustärke und Abziehen mit der Kruke und ggf. Setzlatte. Die leichte Verdichtung/ Glättung der Oberfläche erfolgt mit einem Verdichtungsbalken. Bei zweischichtigem Einbau, kann die Tragschicht mit einem leichten Plattenvibrator (max. 80kg) verdichtet werden. Überstehende Wülste werden von Hand glatt geklopft. Das Material beginnt nach ca. 2 Stunden abzubinden, ist nach ca. 48 Stunden begehbar und nach ca. 7 Tagen mit PW vorsichtig befahrbar. Die vollständige Druckfestigkeit ist nach 28 Tagen erreicht. Die Abbindezeit ist temperaturabhängig. Unter 5°C darf das Material nicht verbaut werden. Um den Abbindeprozess herauszuschieben, kann dem Material auch Verzögerer (werkseitig) beigemischt werden.

Neben der Sickerfähigkeit und der ansprechenden Ästhetik bietet Saibro im Vergleich mit Betonverbundsteinen folgende Vorteile:

- keine aufwändigen Schneidarbeiten
- keine Randabschlüsse notwendig
- rasche Verarbeitung und Fertigstellung

Wichtig:
Der Einbau von Saibro bedingt spezielle Kenntnisse, daher muss ein zertifiziertes Einbauunternehmen für den Belagseinbau beigezogen werden.
Für Flächen die durch nicht zertifizierte Unternehmen eingebracht werden, muss die Firma Saibro GmbH abmahnen.

Unterbau
Grundvoraussetzung für die Dauerhaftigkeit ist ein frostsicherer, tragfähiger Unterbau, durch welchen das durch den Oberbau versickerte Wasser aufgenommen und abgeleitet werden kann. Der Unterbau muss den gültigen SN-Strassenbaunormen entsprechen. Durch die Verdichtung wird die Materialstärke (Saibro) um 10-15% verringert.
System Saibro.pdf (21KB)

Einbaustärken
Die Einbaustärke ist für jedes Objekt nach den entsprechenden Normen zu ermitteln. 

Richtwerte für Einbaustärke nach der Verdichtung:
8 –10 cm: Fussweg, ohne Fahrverkehr (Einbau einschichtig)
12–15 cm: Radwege 12 cm. Parkplatz, ruhender Fahrverkehr 15 cm (Einbau zweischichtig)
15–25 cm: Fahrverkehr (Einbau zweischichtig)

Kosten


Die Kosten für den fertig eingebauten Saibrobelag bewegen sich zwischen einem Bitumenbelag und einer Fläche aus versickerfähigen Betonverbundsteinen. Je nach notwendiger Stärke (Tragkraft), einzubauender Fläche, Farbanforderung und Körnigkeit betragen die Kosten für den fertig eingebauten Belag zwischen CHF 70.– und CHF 90.–/m2 (Standardlösung, Stärke 10 cm, exkl. Unterbau, (Raum Basel).